Erst Planen, dann Informieren.

Regensburg, 25. August 2023 – In einer bizarren Wendung zeigten die Aktivisten der “Letzten Generation” erneut ihre beeindruckende Fähigkeit, ohne jegliche Planung oder strategische Überlegung in Aktion zu treten. Diesmal wählten sie das Ziel des BMW-Werks in Regensburg, um ihre Botschaft zu verbreiten. Allerdings scheint es, als hätten sie sich selbst übertroffen – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein Meisterwerk der Timing-Ignoranz

Während die Welt auf beeindruckende Klimaaktivisten wie Greta Thunberg blickt, die ihre Botschaft mit Bedacht und Strategie vermitteln, scheint die “Letzte Generation” entschieden zu haben, ihren eigenen Weg zu gehen – und das ohne jeglichen Sinn für Timing. Mit einer beeindruckenden Ignoranz für die Werksferien des BMW-Werks Regensburg wählten sie ausgerechnet diesen Zeitpunkt, um die Zufahrten zu blockieren. Ein Unternehmenssprecher erklärte in bemerkenswert trockenem Ton, dass die Produktion ruhe, da Werksferien seien – die Aktion hatte also keinerlei Auswirkungen auf die Produktion. Man könnte fast meinen, die Aktivisten wollten sicherstellen, dass ihre Aktion absolut keinen Einfluss haben würde – eine seltsam ehrliche Herangehensweise in einer Welt der Proteste und Demonstrationen.

Frühaufsteher für das Klima

Die Aktivisten der “Letzten Generation” zeigten sich von ihrer morgendlichen Seite, als sie gegen 5 Uhr 40 auf den Plan traten. Offenbar sind sie so überzeugt von ihrer Mission, dass sie selbst vor der aufgehenden Sonne aktiv werden müssen. Wenigstens kann man ihnen nicht vorwerfen, verschlafen zu haben. Leider war dies auch der Zeitpunkt, zu dem die meisten BMW-Arbeiter in den Werksferien sicherlich das Vergnügen hatten, in ihren Betten zu verweilen – fernab von den Aktivisten und ihrer unkonventionellen Form des Protests.

Klimaaktivismus à la “Letzte Generation”

Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung im Zusammenhang mit der Aktion. Es scheint, dass die “Letzte Generation” eine ganz eigene Definition von Aktivismus gefunden hat, die darin besteht, sich in den Weg zu stellen und auf Aufmerksamkeit zu hoffen. Sie zeigen dabei eine erstaunliche Bereitschaft, für ihre Sache einzustehen – sogar bis hin zum polizeilichen Gewahrsam. Es bleibt zu hoffen, dass diese Passion für das Engagement eines Tages auf eine besser durchdachte und effektivere Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden kann.

Der Schaden der “Letzten Generation”

Die “Letzte Generation” mag sich zwar bemühen, eine wichtige Botschaft zu vermitteln, aber ihre unüberlegten Aktionen haben oft das gegenteilige Ergebnis. Statt die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder wirkliche Veränderungen herbeizuführen, scheinen sie nur für Belustigung und Kopfschütteln zu sorgen. Die Schäden, die sie durch ihre wenig durchdachten Aktionen verursachen, sind nicht zu unterschätzen. Nicht nur wird ihre Glaubwürdigkeit untergraben, sondern sie lenken auch die Aufmerksamkeit von den echten Problemen ab, die sie ansprechen wollen.

Daher: Erst Informieren, dann Planen.

Die Aktion der “Letzten Generation” am BMW-Werk Regensburg mag als eine weitere Lachnummer in die Annalen des Klimaaktivismus eingehen. Doch sie sollte uns auch daran erinnern, dass effektiver Aktivismus mehr erfordert als bloße Spontaneität und das Drängen auf Aufmerksamkeit. Es ist an der Zeit, dass diese Aktivisten ihre Herangehensweise überdenken und erkennen, dass eine sorgfältige Planung und strategische Durchführung wesentlich effektiver sind, um ihre Botschaft zu verbreiten und tatsächlich etwas zu bewirken. Denn am Ende des Tages ist es nicht nur wichtig, gehört zu werden, sondern auch gehört zu werden, wenn man tatsächlich etwas zu sagen hat.

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